Rödigen Rödigen entstand als Rodungssiedlung im 12. bis 13. Jahrhundert. Davon leitet sich er Ortsname ab, der ursprünglich Rödchen (kleines Rod) lautete. Die ältesten schriftlichen Nennungen des Ortes stammen vom Ende des 14. Jahrhunderts und von 1415. Rödigen gehörte zur Herrschaft der Herren von Lobdeburg und ging Mitte des 15. Jahrhunderts in den Besitz der Wettiner über. Zwischen 1455 und 1491 wurde das Dorf an den Deutschen Orden verkauft und gehörte von 1507 bis 1809 zur Ordenskommende Lehesten. Anschließend kam es zum Königreich Sachsen und 1815 an das Herzogtum Sachsen-Weimar. Jahrhunderte lang behinderte der karge Boden einen wirtschaftlichen Aufschwung. Nur wenige der Hofstellen waren dauerhaft von Bauern oder Handwerkern bewohnt. 1626 überlebten nur 19 Einwohner eine Pestepidemie. (www.wikipedia.org)