Grossloebichau_Kirche_1 Grossloebichau_Kirche_2 Grossloebichau_Kirche_3

St. Bartholomäus Das Alter des Dorfes lässt darauf schließen, dass es bereits eine Kirche in der romanischen Zeit gegeben hat. Im Kirchenschiff schließt sich ein rundbogiger Triumphbogen an. Durch ihn ist der Zugang zum Chor. Der Bogen lastet auf einer einfachen Kämpferplatte, die auf hohen Gesimsen lagert. Die romanische Apsis des Chors wurde im 14. Jahrhundert abgebrochen. Dafür errichtete man 1374 einen einfachen, langgestreckten, dreiseitig polygonal endenden gotischen Chor. Er besitzt Lanzettfenster und zwei größere Maßwerkfenster. Diese wurden später eingebaut. An der Nordwand des Chores ist ein polygonal hervortretender, spätgotischer Sakramentenschrein eingelassen. Im Norden tritt er aber zurück. An der Nordwand befindet sich ein romanisches Portal mit der Inschrift eingemeißelt: die Plebanus, den Läutpriester, Heinrich von Lucka und die Jahreszahl 1347. Ende de 17. Jahrhunderts erhielt das Langhaus Spitzbogenfenster. Die Wände des Schiffs bekamen Emporen angebaut. Im Norden war sie zweigeschossig. 1881 erfolgte eine weitere Instandsetzung. 1978 bis 1981 wurde der Innenraum renoviert. Die Innenausstattung ein frühgotisches Kruzifix mit Symbolen Glocken aus Apolda 1727 Grabsteine an der Stelle des Kanzelaufgangs eine Gedenktafel mit Inschrift ein Gemälde, Öl auf Leinwand -Elenore mit Totenkleid-, getragen von einen schwebenden Engel (www.wikipedia.org)